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Welches Sägeband ist das richtige? Die wichtigsten Sägebandtypen im Überblick

Welches Sägeband ist das richtige? Die wichtigsten Sägebandtypen im Überblick

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Das Sägeband muss flexibel und biegsam sein. Wenn es das nicht ist, kann es sich bei den vielen Umdrehungen über die Bandrollen verformen oder sogar brechen.

Gleichzeitig müssen die Zähne des Sägebandes hart sein, damit sie nicht schon nach kurzer Zeit stumpf werden und nachgeschärft werden müssen.

Bei Sägebändern aus Kohlenstoff-Bandstahl werden die Zahnspitzen nach dem Einzahnen und Schränken zusätzlich durch Wärmeeinwirkung gehärtet. Bei sogenannten Bi-Metall-Sägebändern wird dagegen ein schmaler Streifen aus hartem HSS-Stahl auf den weicheren Stahl des Bandrückens geschweißt. Dadurch entstehen besonders widerstandsfähige Zahnspitzen.

Außerdem gibt es Sägebänder mit Hartmetall-Zahnspitzen. Dabei werden kleine Hartmetallplättchen auf die Zahnspitzen aufgelötet. Neben diesen drei Arten der Zahnspitzenvergütung gibt es noch das sogenannte Stellitieren. Dabei wird Stellit, eine Legierung aus Kobalt, Chrom und Wolfram, durch Auftragsschweißen auf die Zahnspitzen aufgebracht. Diese Zahnspitzen sind besonders verschleißfest und bleiben lange scharf.

Stellitierte Sägebänder sind jedoch sehr teuer und kosten oft ein Vielfaches von herkömmlichen Sägebändern. Zudem gibt es sie meist erst ab einer Banddicke von mehr als 1 mm. Deshalb können sie nur auf Bandsägen mit großen Bandrollen verwendet werden. Eingesetzt werden sie vor allem für gerade Längsschnitte auf schweren Trennbandsägen mit automatischem Vorschub und auf Blockbandsägen in kleinen Sägewerken.

Für Tischlereien und Hobbywerkstätten sind deshalb hauptsächlich vier Sägebandtypen interessant:

  1. Einfache Sägebänder aus Kohlenstoff-Bandstahl
  2. Sägebänder mit gehärteten Zahnspitzen
  3. Sägebänder mit Hartmetall-Zahnspitzen
  4. Bi-Metall-Sägebänder

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