Flexback Und Hardback Sägebänder
Die Zähne, der Zahngrund und der Bandrücken werden mithilfe moderner
Hochleistungs-Härteanlagen in einem speziellen Verfahren erhitzt und gehärtet.
Dadurch sind die Sägebänder besonders robust, hoch belastbar und besitzen eine hohe
Reißfestigkeit. Außerdem ermöglichen sie eine höhere Bandspannung und sorgen für
eine sehr hohe Schnittgenauigkeit, insbesondere bei geraden Schnitten.
Hardback-Sägebänder sind jedoch nicht für Kurvenschnitte geeignet.
Bei Flexback-Sägebändern sind lediglich die Zähne und der Zahngrund gehärtet,
während der Bandrücken flexibel und ungehärtet bleibt. Dadurch eignen sich Flexback
Sägebänder besonders gut für Kurvenschnitte, erreichen jedoch bei geraden Schnitten
nicht die gleiche Genauigkeit wie Hardback-Sägebänder.
Flexback-Sägebänder sind außerdem vergleichsweise preiswert und vielseitig
einsetzbar, da sie in vielen verschiedenen Stärken, Breiten und Zahnteilungen erhältlich
sind.
Durch den flexiblen Grundkörper beider Sägebandtypen eignen sie sich besonders gut
für häufige Biegewechsel auf Bandsägen. Die Bruchgefahr ist dadurch geringer als bei
herkömmlichen Standardsägebändern.
Werkstoff: Werkzeugstahl mit gehärtetem Zahngrund
Bandstärken: 0,36 bis 0,9 mm
Bandbreiten: 3 bis 50 mm
Zahnteilung: 3 bis 24 ZpZ (Zähne pro Zoll)
Einsatzgebiet
Flexback-Sägebänder eignen sich hervorragend für Kurven- und gerade Schnitte in Hart-
und Weichholz sowie in Aluminium, Messing, Kunststoffen usw.
Hardback-Sägebänder sollten nur für gerade Schnitte verwendet werden.
Hardback-Sägebänder sind etwa 50 % teurer.